Zumindest hat Halbzeit eins wieder gezeigt, das ein konzentrierter engagiert motivierter Gegner und sofort an die Wand drücken wird. Leipzig war in HZ1 ein Topteam, das mit der Spielweise durchaus in Europa mithalten könnte.
Wie Wolfsburg plötzlich schrittweise auseinandergerissen auf dem Feld. Vom 4-4-2/4-3-3 in ein unübersichtliches System, manchmal ein schiefes defensives 3-0-5-2.
Nach 25 Minuten muss es quasi 0:4 stehen. 3 Chancen waren dermaßen sichere Tore, davon das 0:1. Plus noch eins in der 23. und es steht 0:4. Nochmal: NULL ZU VIER.
RBL hat den stärksten offensiven Fussball zu der Zeit gespielt, die ich zuletzt bei einer BVB-Mannschaft unter Klopp gesehen habe. Selbst Arsenal als auch Leverkusen in der meistersaison haben nicht so brutal gegen Bayern gespielt.
In der 2.HZ in den ersten 15 Minuten hätte Bayern eigentlich schon 3:1 führen müssen nach interessanterweise zahlreicher Fehler von RBL. Warum waren sie derart nervös ?
Nur weil es 1:1 stand ? Bekommen dann Teams plötzlich einen Adrenalinstoß wie bei Gefahr und es schränkt die Kreativität ein ? Typisches Choking under Pressure-Syndrom, was quasi alle bis auf Bayern scheinbar erleiden.