4. Februar 2021

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Report: Niklas Süle ist der klare Abwehrchef

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In unserer neuen Ausgabe „Spieler-Report“ schauen wir uns nun, auch aus teilweise gegebenen Anlass unseren Innenverteidiger-Riesen Niklas Süle genauer an und checken die Leistungsdaten genauer im Detail.

Vor seinem Kreuzbandriss war er als „Abwehrchef“ auch in den Medien und bei den Fans sowieso bereits auserkoren worden. Daher wundert doch sehr dieser merkwürdige negative Media-Trend, der seit einigen Wochen zum gebürtigen Frankfurter zu beobachten ist.

Vor Kreuzbandriss

In der 2.FCB-Saison 18/19 lieferte er gleich den Beweis als stabiler konstanter „Zweikämpfer“. 3 Spiele in Folge mit 80%, insgesamt ein Durchschnitt zwischen 72% und 77%. In 30 Spielen erreichte er einen Schnitt von 70,3%. Wahnsinn.
Nach 8 Spielen in der 3.Saison 19/20 riss das Kreuzband, nachdem er ab dem 2.Spiel bis 5.Spiel einen Schnitt  von 73%. Im 6.Spiel 50%, dann wieder 5 Zweikämpfe alle gewonnen. Ergibt 78,2% in 5 Spielen, wo er zwischen 60% und 88% erreichen konnte. Erneut ein Top-Wert.

Saison 20/21

In 8 vollen 90-Minuten erreichte Süle 68%, über 10 Zweikämpfe in einem Match (3x) konnten sogar 72,2% erreicht werden. Absolute Top-Werte.

Im Bereich der „Air Duels“ (75% 18/19), also Luftzweikämpfe, ist Süle sowieso mit seinen 1,95m und 99,9kg Kampfgewicht, was er immer wieder so einsetzt, wo der Spieler in seiner Aktion fair gestellt wird. In der aktuellen Saison liegt der Wert allerdings erst bei 60%. Bis nach Wolfsburg allerdings bei 69%.

Per90 Minuten schafft Süle 14 klärende Aktionen, ein überdurchschnittlicher Wert. Pro Spiel schafft er 22 Saves. Stark.

Offensiv sieht er auch gut aus im Bereich der „Long Passes“ vom 1. ins 3.Drittel, wo 5 von 11 beim Mitspieler ankommen konnte. Ein guter, wenn auch geringer Wert in der Anzahl gegenüber Alaba und Boateng.

Fazit:
Niklas Süle ist und bleibt der „Abwehrchef“ beim FC Bayern. Über ihn muss die Spieleröffnung gehen, über ihn endet fast jeder gegnerischer Angriff. Insgesamt gab es diese Saison nur 1 Stellungsfehler.
In den 32 Spielen 18/19 waren 15 Fehlpässe, aktuell wären es hochgerechnet nur 14. Die Wahrnehmung der Aussenstehende ist also eher falsch, wenn man sich die Daten anschaut. Medial wurde also es doch sehr übertrieben.