16. Dezember 2020

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NEWS rund um den FC Bayern München –

Kalter Sieg für Flick

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Für viele Fans ist die Leistung nach einem Sieg grundsätzlich sekundär. Was für Trainer der Untergang wäre. Kritiker sehen das eben von der leistungsorientierten Perspektive und merken an, auch in vielen noch seriösen Foren und Interneträumen, dass die Bayern immer mehr wanken, auch beim knappen 2:1 zuhause gegen den VfL Wolfsburg.

Ein 4:6 im Verhältnis der DEF/OFF brachte Hansi Flick auf den Platz und glaubte, damit wird das schon klappen. Aber es passierte das gleiche wie die anderen Spiele zuvor: Der Gegner blieb konzentriert und erzielte das 1:0. Bayerns Angriffe sporadisch, oft wie immer mit langen Bällen und 20m-Pässe zwischen Abwehr/Mittelzone, um dann schnell umzuschalten. Optisch sah das teilweise ordentlich aus. Auch bei Leroy Sané, der sehr viel auch in der Defensive sich bewegte, auch links nun eingebunden war.

Aber dann kommt eben das Flick-Problem: Schnelles kurzes sicheres Passspiel in der Angriffszone gegen tiefstehende Wolfsburger. Kein Durchkommen. So muss eben dann wieder irgendeine Flanke (zufälligerweise wieder von Coman) und ein Stellungsfehler Wolfsburg herrühren, (30 Hereingaben, 1 Tor) um dann am Ende ein 2:1 sicherzustellen. Nach der Führung gab es kein Bundesligamatch, es war nur noch ein Hin und Her-Gegurke nach der Weise „der andere will (WOB), der andere kann nicht (FCB)“. Mehr Torschüsse für WOB, einfach mehr Chancen am 16er. Bayern steht eigentlich da, wo Kovac und Ancelotti zuletzt standen. Damals wurde auch kurzfristig „gejubelt“, beide Trainer fanden dann schnell ein Ende.

Wohin geht nun Flick ?

Mit seiner Art, Angriffsfussball zu zeigen, liegt er (ausser in Lissabon) nicht wirklich im Unterschied zu vorher genannten Trainer.
Nur die Ergebnisse retten ihn vor der endgültigen Kritik.