13. Dezember 2020

fcb-forum.net – News –

NEWS rund um den FC Bayern München –

Flick gerät langsam in Krise

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Leise rieselt der Schnee, leise auch in die mögliche erste Krise für Flick, ausgerechnet nach einem Jahr, wo ein gleiches erfolgreiches begann. Aber inhaltlich hat sich nichts verändert. Oder doch ?

Der Fussball des FC Bayern gegenüber Kovac ist dynamischer nach vorn geworden, mehr Pressing zwischen Mittelfeld und Angriffszone. Das hat teilweise geholfen, sah fruchtig im Spiel aus, der Gegner ließ sich zu Fehlern auch verleiten. Viele Fehler aber auch, die ohne Pressing stattfanden.

Was weniger wurde, ist das Kurzpassspiel, was unter Kovac noch einigermaßen sichtbar war, aber schon zu dieser Zeit kritisierten wir bei fcb-forum.net die fehlende stabile Angriffsidee. Kovac stand allerdings defensiver und stabiler als Flick, der ein offensives 4-1-4-1 sofort in ein 2-1-6-1 ändert. Kovac ließ es bei 3-2-4-1, also einen AV immer an den IVs gebunden. Bei Pavard funktioniert das nicht, da er immer wieder ein paar Meter zu weit entfernt ist, wenn auf der linken Seite die Räume völlig frei werden. (Davies und Alaba zu off denkend)

Nun scheinen die Gegner sich wieder mehr zu konzentrieren, sie gehen mehr in die Antizpation, versuchen, die Angst gegenüber den großen Namen zu verdrängen. Plötzlich wangt der FC Bayern, den man wirklich zuvor in die Rolle des Europäischen Fussballmonsters packen wollte. Aktuell versagen alle großen Klubs, da ist es einfach, mal eben oben den Kopf rauszustrecken. Harte Worte, aber das ist die Tatsache. Vielleicht ist es mal wieder Zeit, das der Bayernfan, gerade die Jüngeren darunter, wieder mal erleben, was Gegner und Punktverluste bedeuten.

Der FC Bayern hat sich in diese Lage selbst gebracht, weil ein Uli Hoeneß nicht mehr als Warner auftrat. Er hätte mit Sicherheit längst gesagt:“Ich lasse mich von Ergebnissen nicht blenden“. Rummenigge hat mit Super-League und DFL/DFB zutun, Salihamidzic hält man unten. Kahn ? Er ist vielleicht die Hoffnung nach der möglichen nahen Krise von Hansi Flick. Wünschen wir ihm alles Gute, dennoch liegt es an ihm selbst, den Karren nicht in den Dreck zu befördern. Das so etwas schnell geht, dafür gibt es gerade beim FC Bayern genügend Beispiele. Die Namen sind bekannt.