8. Oktober 2020

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NEWS rund um den FC Bayern München –

Salihamdzic stellt klar: Transfer sind bewusst gesteuert

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Express in Sachen Transfers am Montag. Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat nun ein deutliches und für sich positives Fazit gezogen und die öffentliche Kritik an der Einkaufspolitik zurückgewiesen.
Wegen der «besonderen Umstände» und des «schwierigen Terminplans» in der Corona-Zeit sei man an der Säbener Straße «zufrieden», stellte „Brazzo“ im «Kicker» richtig.
Der FC Bayern hatte in den letzten Stunden vor dem Ende der Transferperiode die Offensivakteure Douglas Costa und Eric Maxim Choupo-Moting, den Mittelfeldspieler Marc Roca und Verteidiger Bouna Sarr verpflichtet.
Dass die Deals erst so spät über die Bühne gingen und die Münchner in Zeitnot waren, begründete Salihamidzic mit der Teilnahme am CL-Finalturnier im August in Lissabon. „Dem Erfolg beim Champions-League-Turnier haben wir alles untergeordnet. Wir wollten die Mannschaft nicht durch Gerüchte zu kommenden oder gehenden Spielern belasten“, so Salihamidzic.

Vor den vier späten Neueinkäufen hatten die Münchner bereits die Zugänge von Leroy Sané, Alexander Nübel und Tanguy Nianzou perfekt gemacht, „was mancher schon vergessen hat“, wie Salihamidzic hinzufügte
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Fußball-Experten wie die ehemaligen Bayern-Profis Stefan Effenberg und Dietmar Hamann hatten die Einkaufspolitik kritisiert. Hamann wertete Sarr – den Backup für Rechtsverteidiger Benjamin Pavard – als „wahrscheinlich die Notlösung». Effenberg arbeitete sich in einer Kolumne vor allem an der Costa-Rückkehr von Juventus Turin ab und erinnerte daran, dass der frühere Bayern-Präsident Hoeneß den Brasilianer nach dessen Weggang 2017 als «ziemlichen Söldner“ bezeichnete, der den Münchnern „charakterlich nicht gefallen“ habe.

Salihamidzic hart in der eigenen Ansicht, befand selbst die Neuzugänge für „geeignet“. „Da müssen alle Teile passen. Rollenverständnis, Anforderungsprofil und Charakter der Kandidaten runden das Sportliche ab“, sagte er. „Wir haben bei jedem dieser Transfers genaue Überlegungen angestellt.“ Der Sportchef widersprach Gerüchten, wonach die Mannschaft auf eine Verpflichtung von Costa gedrängt habe. „Das ist ein Märchen“, sagte er und stellte klar: „Kaderplanung ist nicht Sache der Mannschaft.“

Darüber hinaus sagte Salihamidzic, dass in der Corona-Zeit auch finanzielle Aspekte wichtig waren. „Der FC Bayern geht nicht jede Verrücktheit ein.“