25. Juli 2020

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Rummenigge glaubt an sinkende Ablösesummen

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Karl-Heinz Rummenigge hat nun die UEFA (Er selbst war Boss bei der ECA) dazu aufgefordert, ihre Regeln zum „Financial Fairplay“ noch einmal gründlich zu überarbeiten. „Financial Fairplay muss neu, seriöser und nachhaltiger aufgestellt werden“, sagt der Vorstandsboss des FC Bayern gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ).

Das Problem sei, so der CEO des FC Bayern, dass ordentliche Gerichte im Zweifel eher im Sinne des angeklagten Klubs entscheiden würden. „Wir bräuchten ein Regulativ, das auch den Buchstaben des Gesetzes standhält“, so Rummenigge, der allerdings auch einräumt: „Nicht nur die Gehälter sind gestiegen in den vergangenen zehn Jahren, sondern auch die Umsätze.“

Eine Gehaltsdecklung nach US-Vorbild („Salary Cap“) sei aber eher „unmöglich in Europa, weil das Wettbewerbsrecht das nicht zulässt“, so Rummenigge ordentlich. „Financial Fairplay muss neu, seriöser und nachhaltiger aufgestellt werden.“

Zudem sähe er einen Abwärtstrend (gerade durch Corona) hinsichtlich der Transferablösen künftig. „Zwischen der ursprünglich im Raum stehenden und der letztlich gezahlten Summe liegt eine stolze Differenz“, erläuterte der 64-Jährige. Es gebe „eine klare Tendenz, dass Transfersummen nach unten gehen“, die Zeit für Mega-Transfers wie den von Neymar (2017 für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain) sei vorbei.

Wenn er sich damit nicht täuscht. Denn: Der FC Bayern hatte für Sané dem Vernehmen nach 49 Millionen Euro plus 11 Mio Bonuszahlungen für nur ein Jahr Restlaufzeit an dessen Ex-Klub Manchester City gezahlt. Vor einem Jahr hatte der englische Vizemeister noch einen dreistelligen Millionenbetrag für den deutschen Nationalspieler aufgerufen. Allerdings zahlten zuletzt Klubs wie Inter 40 Mio für einen 21jährigen Hakimi von Real Madrid, der wie auch Icardi (Von Inter zu PSG) nur ein Jahr Restlaufzeit hatte. Ein Verhältnis wie zuvor die hohen exorbitanten Ablösesummen letztes Jahr. Ebenso wurde Timo Werner lediglich nur durch eine RBL-Klausel für 55 Mio „verscherbelt“ zu Chelsea.